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Tanz um die Banane
Handelsware und Kultobjekt

21. März bis 28. September 2003

"Konnt' ich wissen, konnt' ich ahnen,
Dass die Welt ins Irre hopst
Ausgerechnet durch Bananen
Dieses harmlos-dumme Obst!?!..."


Mit diesem Spottgedicht brachte der Liedtexter Fritz Löhner seine Verwunderung über den durchschlagenden Erfolg des Schlagers "Ausgerechnet Bananen" zum Ausdruck, den er 1923 ins Deutsche übersetzt hatte. Gerade zu Zeiten Weltwirtschaftskrise waren alle verrückt nach Bananen!, "Ausgerechnet Bananen!". Anscheinend haben die Deutschen diese Begeisterung bis heute nicht abgelegt. Denn die Banane ist hierzulande nicht nur musikalisch ein Hit! Auch als Handelsware und Kultobjekt hat sie große Bedeutung erlangt.


Was ist nur dran an diesem krummen gelben Obst, dass es buchstäblich in aller Munde ist? Die Sonderausstellung zeigt die Banane zwischen den Welten, ihren Weg von der Plantage zur Verkaufsauslage im Supermarkt. Sie erzählt von der rund 100jährigen Karriere der Südfrucht als Handelsware und Kultobjekt. Gezeigt werden über 800 Exponate aus verschiedenen Zeiten und Kulturräumen: Botanische Darstellungen der Musa paradisiaca aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind ebenso zu sehen wie Arbeitsgeräte und -kleidung der "bananeros" aus Costa Rica, Werbeartikel oder Kunst- und Kitschobjekte. Eine Giftspritze zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen findet genauso ihren Platz in der Ausstellung wie Andy Warhols Plattencover für The Velvet Underground, Zonen-Gaby oder Josephine Baker.


Ausgangspunkt für die Ausstellung ist das in den Dauerausstellungen angelegte Konzept, dort angesprochene Themen vertiefend zu ergänzen. In diesem Fall werden Welthandelsgüter im Kontext ihrer Gewinnung und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung präsentiert.

Ein Großteil der Exponate stammt aus den Privatsammlungen von Bernhard Stellmacher und Wulf Goebel. Hauptsponsoren der Ausstellung sind die Bananenhandelsgesellschaften Cobana Fruchtring und Dole Fresh Fruit.


  

Diese Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. Nach Präsentationen im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, im Museum für Naturkunde in Karlsruhe wird die Ausstellung vom 20.5.2005 bis 7.9 2005 im Palmengarten Frankfurt gezeigt. Sie steht für weitere Stationen in Museen des europäischen Raumes ab Oktober 2005 zur Verfügung.

Die Ausstellung kann von der Firma Zehnpfennig & Weber innerhalb von 10-12 Tagen aufgebaut werden.

Bitte richten Sie Ihre Anfrage an:
Museum der Arbeit
Christina Bargholz
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
T : 040 428133-130
E-Mail-Anfrage

(Siehe auch http://www.tanz-um-die-banane.de/)

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