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Unerwünscht -
eine Reise wie keine andere

8. November bis 19. Dezember 1999

Eine besondere Ausstellung

Nach großen Erfolgen in Brüssel, Rom, Paris und Frankfurt kommt die Ausstellung "Unerwünscht - eine Reise wie keine andere" nun auch nach Hamburg. Der Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V. und das Museum der Arbeit präsentieren vom 8.11.-19.12.99 auf dem Gelände des Museums in Barmbek ein Projekt, das mit dem Wort "Ausstellung" nur unzureichend umschrieben ist.

Flüchtlingsschicksale nacherleben

Auf einer 1.200 qm großen Fläche lädt dieses Projekt die BesucherInnen ein, sich auf ganz besondere Weise mit dem Schicksal von Flüchtlingen auseinanderzusetzen und diese lebensnah kennenzulernen.

Identitätswechsel

Das Besondere an dieser Ausstellung ist die aktive Beteiligung der ZuschauerInnen, denn jeder Besucher/ jede Besucherin schlüpft für die Dauer der Ausstellung in die Rolle eines von ihm/ihr ausgesuchten Flüchtlings.

Im Eingangsbereich der Ausstellung werden die Lebensgeschichten von zehn Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft präsentiert. Die BesucherInnen wählen die Person aus, mit deren Schicksal sie sich am besten identifizieren können. Papiere über die neue Identität werden ausgestellt und mit einem Paßfoto der Besucherin/des Besuchers versehen. So ausgerüstet beginnt nun eine Reise wie keine andere durch eine Welt der Verfolgung, der Flucht und des Asyls.

Lebensnah durch Einsatz von Schauspielern

Hinweistafeln leiten die "Flüchtlinge" durch zerbombte Städte, notdürftige Verstecke, Gefängniszellen, Auffanglager oder den deutschen Behördendschungel auf der Spur ihrer neuen Identität.

Besonders lebensnah wird diese intensive Erfahrung aber erst durch Schauspieler, die den BesucherInnen als Grenzer, Polizisten, Beamte der Ausländerbehörde und des Bundesamts entgegentreten.

Umfangreiches Begleitprogramm in der ganzen Stadt

Während der geamten Laufzeit der Ausstellung ist eine Vielzahl begleitender Veranstaltungen geplant. Das Spektrum reicht von Kultur über Information bis zu Politik und umfaßt Lesungen, Filmreihen, Fotoausstellungen, aber auch Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Informationsabende. Ein ausführliches Programmheft informiert Sie über Termine und Inhalte.

Besondere Angebote für Schulklassen

Schülerinnen und Schülern vor allem der Sekundarstufen I und II bietet diese Ausstellung einen besonderen Zugang zur Thematik Flucht und Asyl. Aus diesem Grund steht Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihren Klassen einen Besuch der Ausstellung planen, ein besonderes Angebot für eine begleitende und vertiefende Aufbereitung der gemachten Erfahrungen zur Verfügung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Museum der Arbeit, Tel. 040/428133-0. Anmeldungen für Schulklassen und Gruppen unter: Tel. 040/42824-325 (Museumsdienst).

Eine Kooperation von Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V. und Museum der Arbeit

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