Vereinsstraße 54.
Fundstücke aus einem Hinterhaus
17. Januar bis 23. Februar 2003
Die Suppenterrine mit Goldrand oder die Blümchentapete aus den 1960er Jahren sind seit geraumer Zeit beliebte Fundstücke für alle Retro-Fans. Warum wird das, was heute schon wieder "in" ist, im Museum der Arbeit gesammelt?
Die Objekte dieser Ausstellung kamen im Jahr 2002 ins Museum, nachdem die Spenderin zum Teil seit über 60 Jahren mit ihnen gelebt hatte. Dinge des täglichen Gebrauchs mischen sich mit Anschaffungen, auf die lange gespart wurde. Jahrzehnte alte Erbstücke mit Geschenken und kleinen Haushaltshilfen. Reisebügeleisen und Topfschwamm, Spiegel und Handstein - teilweise wirkt es, als seien die Sachen nie benutzt worden, manchmal entdeckt man Patina und Gebrauchsspuren.
Die Ausstellung lädt ein, die Bedeutsamkeit der Dinge zu interpretieren und sich ein Bild vom Leben damit zu machen. Besucherinnen und Besucher jeden Alters können Bekanntes und Fremdgewordenes entdecken und sich im Vergleich mit der eigenen Lebenssituation den gesellschaftlichen Wandel bewusst machen.
