PositHiv -
vom Umgang mit AIDS und Sexualität
9. September bis 9. Oktober 1998
Mit HIV und AIDS werden wir auf absehbare Zeit leben müssen. Ebenso mit HIV-infizierten und AIDS-kranken Menschen. Ausgrenzungsstrategien sind weder menschlich vertretbar, noch führen sie wirkungsvoll zu einer Eindämmung der Immunschwäche. Der einzige Weg, der gegen AIDS beschritten werden kann, liegt in der eigenen Prävention. AIDS ist zwar eine der bedrohlichsten Infektionskrankheiten, die wir kennen, aber gleichzeitig auch diejenige, vor der man sich am leichtesten schützen kann.
Die Ausstellung, die vom Deutschen Hygienemuseum in Dresden erarbeitet wurde, thematisiert die öffentliche Diskussion um AIDS seit Anfang der 80er Jahre und das Entstehen der Solidaritäts- und Selbsthilfebewegung und fragt danach, wie sich das Verhältnis zur Sexualität angesichts der AIDS-Gefahr verändert hat und wie 'Positive' mit ihrer Situation umgehen. Die Ausstellung wird im Rahmen der von der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales initiierten Kampagne "Jugend und Aids - Freundschaft, Liebe und Sexualität" gezeigt.
