Der Struwwelpeter
oder wie das Weihnachtsgeschenk des Dr. Heinrich Hoffmann für seinen kleinen Sohn die ganze Welt erobert hat
14. Juni bis 28. August 2005,
2. Stock
Buch-Ausgaben von 1844 bis heute aus der umfassenden Struwwelpeter-Sammlung von Udo Frank Kürschner belegen die faszinierende Rezeptionsgeschichte dieses Kinderbuches, das in alle Sprachen der Welt übersetzt worden ist.
Es begeistert und inspiriert noch immer die Kinder und die Künstler:
In Holzschnitten, Radierungen und farbigen Tuschezeichnungen führt Albert Schindehütte seinen Fliegenden Robert, sein Paulinchen, Hans-Guck-in-die-Luft, Suppen-Kaspar und Zappel-Philipp vor.
Kinder aus der Schule Poßmoorweg zeigen Linolschnitte, die sie von diesen Figuren aus dem Struwwelpeter in der Druckwerkstatt des Museums gemacht haben und singen zur Eröffnung ein Struwwelpeter-Lied.
Der Sammler Udo Frank Kürschner und der Kurator der Ausstellung, Dr. Jürgen Bönig, erinnern an das Leben und Wirken des hoch angesehenen, fortschrittlichen und menschenfreundlichen Frankfurter Bürgers und Mediziners Dr. Heinrich Hoffmann (1809 - 1894), der keineswegs einer "Schwarzen Pädagogik" Vorschub leisten wollte.
Albert Schindehütte, der die Ausstellung initiiert und inspiriert hat, spreizt die Feder für den Struwwelpeter.



