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Rahmenprogramm zu aktuellen Sonderausstellungen
Tunnelangst und Taucherkrankheit
Rahmenprogramm zur Ausstellung "Tunnel. Hamburg und seine Unterwelt"
Anlässlich der Fertigstellung des Alten Elbtunnels 1911 erzählt das Museum der Arbeit in seiner noch bis Ende März laufenden Ausstellung auf 600 qm die Geschichte des Tunnelbaus in Hamburg. Ob U4 Richtung HafenCity oder die S-Bahn-Verbindung zum Flughafen, ob Schellfischtunnel in Altona, Kanalisationsanlagen unter der Stadt oder Alter und Neuer Elbtunnel – Hamburger Tunnelbau unter Alster und Elbe ist mit geografischen Herausforderungen und technisch komplexen Bauweisen verbunden. Die dabei eingesetzten neuen Arbeitsweisen und innovativen Bauverfahren sind in der Ausstellung ebenso zu sehen wie die Entwicklung der Stadt in den letzten 100 Jahren.
Führungen und Vorführungen in der Tunnel-Ausstellung
- Führung durch die Tunnel-Ausstellung: sonntags 12 bis 13 Uhr
- Vorführung Tunnelsimulator: ab 6. November samstags und sonntags 13 bis 14 Uhr
- Besuch der Druckbehandlungskammer: ab 6. November sonntags 15 bis 16 Uhr
- Kosten: Museumseintritt zuzügl. 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Hamburgs tiefste Tunnel-Sielbauten
Vortrag, Bernd Oltersdorf
Mo., 6. Februar, 19 Uhr, Museumseintritt
Veranstaltungen
Herrschaften, kommen Sie bitte...!
Szenische Führung durch ein Hamburger Handelskontor im Jahr 1925
26. Februar und 18. März, 13 bis 14 Uhr, 2,- Euro plus Museumseintritt
Die Schauspielerin Alexandra Neelmeyer entführt Sie in den Alltag eines Hamburger Handelskontors im Jahr 1925. In der Rolle der Buchhalterin Therese Janning entsteht vor den Augen der BesucherInnen ein anschauliches und lebendiges Bild von den Arbeitsvorgängen der Handlungsgehilfen, KontoristInnen, BuchhalterInnen sowie der Kaufleute dieser Zeit.
Kinder brauchen Arbeit?
Der Titel unserer Vortragsreihe soll nachdenklich machen: Ist wirklich jede Art von Arbeit für Kinder schädlich? Wie kann man sich dem Thema ernsthaft nähern? Wie wird das Thema in verschiedenen Kulturkreisen gesehen? Wir wissen alle: Schlimme Kinderarbeit existiert weiterhin in Ländern der sog. Dritten Welt – aber nicht nur dort. Auch in Hamburg gibt es Kinderarbeit in verschiedenen Facetten. Kindheit bedeutet nicht nur Freizeit, sondern auch harte Arbeit im Sinne einer Förderung des Heranwachsenden. Grenzziehungen zwischen Förderung und Schädigung in der Kindesentwicklung sollen in der Diskussion und an konkreten Beispielen entwickelt werden.
Termine: So., 12. Februar, So., 19. Februar 2012, jeweils 15.30 Uhr.
Eintritt;
4,- Euro pro Veranstaltung,
Kombiticket für alle vier Veranstaltungen 12,- Euro; erhältlich an der Museumskasse
Die Vortragsreihe wurde entwickelt von Dr.. Jürgen Bönig, Gernot Krankenhagen, Dr. Helgo Meyer-Hamme und Dr. Jan-Uwe Rogge.
Mit freundlicher Unterstützung durch
Weitere Informationen zum Download.
Kinderarbeit – Kinderspiel
Vortrag, Prof. Dr. Hermann Bausinger
Volkskundler und Germanist, war bis zu seiner Emeritierung Direktor des Ludwig Uhland Instituts an der Universität Tübingen.
So., 12. Februar 2012, 15.30 Uhr
Kinder brauchen Arbeit – aber welche?
Podiumsdiskussion zum Abschluss der Vortragsreihe mit
Maria von Welser, stellvertr. Vorsitzende von Unicef Deutschland
Dr. Klaus Mehrens, IG Metall
Dr. Jan-Uwe Rogge
Dr. Helgo Meyer-Hamme
Moderation: Sabine Rheinhold, früher NDR-Wirtschaftsredaktion
So., 19. Februar 2011, 15.30 Uhr
„besonderslecker“
Der Markt für Augen- und Gaumengenießer
So., 25. März, 10 bis 18 Uhr, 4,- Euro
Eine gelungene Mischung aus feiner Kost und frischem Design rund um Küche und Kochen gibt es bei dieser Veranstaltung. Die Köstlichkeiten sind nicht nur eine Gaumenfreude sondern bestechen auch durch Idee und Präsentation. Die leckeren Produkte, Design und Kunsthandwerk stammen aus kleinen Manufakturen. Neben Ästhetik und Geschmack spielen Qualität und Funktionalität der Produkte eine große Rolle. Neben den praktischen Dingen für den Küchenalltag, gibt es hier auch überraschende Dekoideen, Kochbücher und "Küchenkunst".
Übers Wasser ins Museum - Die Alster-Museumslinie
An Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen fährt die denkmalgeschützte Motorbarkasse "Aue" zum Museum. Die Linie führt ab Jungfernstieg durch den Osterbekkanal über Rabenstraße, Uhlenhorster Fährhaus und Mühlenkamp.
Mit dem Fahrschein der Museumslinie gibt es eine Ermäßigung von 2,- Euro auf den Eintritt im Museum der Arbeit. Tickets erhalten Sie an Bord der "Aue". Preise und Fahrplan unter:
http://www.alstertouristik.de/museum.php
Druckwerkstätten in Aktion.
Offene Werkstatt Satz, Buchdruck, Steindruck
Jeden Montag von 18.00 bis 21.00 Uhr.
Bitte beachten Sie auch aktuelle Feiertagsregelungen!
Einzelbesucher erhalten von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museums Anleitung zur Herstellung kleiner Drucksachen im Handsatz und Buchdruck. Die Steindruckerei ist ebenfalls geöffnet.
Keine Anmeldung erforderlich.
Vorführungen im Ausstellungsbereich Grafisches Gewerbe
Handsatz und Buchdruck: Di. bis So., 14 bis 15 Uhr
Die Arbeit an der Linotype-Setzmaschine: Do., 14 bis 16 Uhr
Lithografie und Steindruck mit Harald Schmidt: Fr., 15 bis 16 Uhr
Produktiver Mittwoch
2,- Euro Materialkostenbeitrag
Holzlettern Manufaktur mit Caroline Saltzwedel: 14 bis 15 Uhr
Nägel mit Köpfen mit Herbert Sinnen: 15 bis 16 Uhr
Elefantenschleudern: 16 bis 17 Uhr
Buchbindersprechstunde mit Reinhard Hauswirth
Jeden 1. und 3. Montag von 16 - 18 Uhr, außer an Feiertagen
Der Buchbindergeselle Reinhard Hauswirth berät Sie in Fragen der
Restaurierung und demonstriert Verfahren in der Handbuchbinderei.
Vorführungen - Erleben und Selbermachen
Historische Technik in Funktion
Wochenendvorführungen Samstag/Sonntag 14 bis 15.30 Uhr
An den Wochenenden bietet das Museum der Arbeit Vorführungen an seinen historischen Maschinen und Arbeitsplätzen. Junge und alte Besucher werden dann in die Kunst des Druckens eingeführt, nehmen an der Bonbonherstellung teil oder erleben den Menck-Bagger in Aktion.
Ein mechanisches Wunder: Die Monotype-Setzmaschine
11./12. Februar, 3./4. März, Erich Hirsch
Die Monotype galt als Mercedes unter den Setzmaschinen. Das hochkomplexe System aus
druckluftbasierter Lochstreifensteuerung und höchstpräziser Lettern-Gießtechnik lieferte seit
1900 über Jahrzehnte hinweg den Satz für alle typografisch anspruchsvollen Drucksachen. Der
gelernte Mono-Setzer Erich Hirsch bringt die Maschine wieder in Gang. Die Qualität des Produkts
ist dabei ebenso beachtlich wie der Geräuschpegel der laufenden Maschine.
Drucklettern aus dem Handgießinstrument
25./26. Februar, 10./11. März, Wolfgang Frenzel
Kern der Erfindung des Buchdrucksystems durch Johannes Gutenberg im 14. Jhd. waren die
beweglichen Blei-Lettern, die immer wieder neu kombiniert zu Textdruckformen (Satz)
angeordnet werden. Möglich wurde diese frühe serielle Fertigung von Einzellettern durch den
Einsatz einer größenvariablen Gussform, gebildet aus Gießinstrument und eingesetzter
Gussmatrize. Wolfgang Frenzel führt den Nachbau eines solchen Instruments vor und stattet
interessierte Zuschauer mit ihrem Initialbuchstaben aus.
Bildherstellung mit dem Klischograph
18./19. Februar, 24./25. März, Dietrich Kühne
Der 1-Tonnen-Koloss tastet Fotovorlagen photoelektrisch ab und graviert aus den Tonwerten ein
Rasterrelief, das direkt zur Formherstellung im Zeitungsdruck Verwendung fand. Dr. Rudolph Hell
entwickelte damit in den 1950er Jahren eine Maschine, die die umständliche fotochemische
Klischeeherstellung durch optomechanisch-elektronische Steuerung ersetzte und sowohl die
Arbeit in der Dunkelkammer als auch in der chemigrafischen Giftküche beenden half. Dietrich
Kühne führt den Urahnen der heutigen Flachbettscanner in Funktion vor.
Bonbonherstellung mit der Bonbonpresse
31.März/1.April, Sylvia Janssen
Zucker, Sirup und natürliche Aromen sind die Grundstoffe unserer Bonbonsiederei, die wir von
den Profis im Ottensener Bonscheladen beziehen. Swetlana Bauer bereitet die Bonbonmasse im
Kupferkessel vor und presst sie im Moment der richtigen Konsistenz durch die Dekorwalzen der
Bonbonpresse. So entstehen je nach Aroma Fruchtbonbons in Himbeer-, Zitronen- oder
Minzblattform. Zum Probieren und zum Mitnehmen.
Kaffeerösten mit dem Probenröster
17./18. März, Katja Nicklaus
Erleben Sie eine handwerkliche Kaffeeröstung auf traditionelle Art.
Lernen Sie verschiedene, historische und gegenwärtige Röstmethoden kennen. Der aufgebrühte
Kaffee wird verkostet und Sie können eine Probe handgerösteter Bohnen mit nach Hause
nehmen.
Das Fräulein vom Amt: Telefonvermittlung am Klappenkasten
4./5. Februar, Katja Nicklaus
Telefone ohne Tasten oder Wählscheibe gab es auch schon vor dem heute aktuellen „Smartphone“. Sie sahen allerdings ganz anders aus und hatten eine Kurbel. Ein Dreh an der Telefonkurbel erzeugt einen Stromimpuls, der im Fernsprechamt am Klappenschrank eine kleine Klappe fallen lässt. Das „Fräulein vom Amt“ stellt die Steckverbindung zum Anrufer her und fragt: „Hier Amt, was beliebt?“ Der Anrufer nennt die gewünschte Nummer und am Klappenschrank wird die Verbindung gesteckt. Hamburger Kaufleute, die international verbunden werden wollten, mussten sich bis 1928 über das Hamburger Fernamt nach Übersee vermitteln lassen. Die flächendeckende Einführung des automatischen Selbstwählverfahrens wurde in Westdeutschland erst in den 1960er Jahren abgeschlossen. Katja Nicklaus am historischen Klappenschrank verbindet die Museumsbesucher im Handelskontor mit der Kautschukplantage in Iquitos.
Kinder im Museum – Erleben und Selbermachen
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Sonntagskinder zzgl. 2,- Euro
Museumseintritt für Erwachsene/Begleitpersonen
Sonntagskinder:
Stanzen, prägen, Emaillieren
Jeden Sonntag von 13.30 bis 17 Uhr
An alten Balancier-Pressen entstehen unter Anleitung kleine Schmuckstücke, Anhänger oder Medaillen aus emailliertem Kupferblech.
Sonntagskinder:
Elefantenschleudern
Jeden ersten Sonntag im Monat von 13.30 bis 17 Uhr
Beim Schleuderguss wird flüssiges Metall in Gießformen gedrückt. An der Gießmaschine können
kleine Schmuckstücke – in diesem Fall kleine Elefanten - produziert und daran anschließend
bemalt werden.
Mittwochskinder:
Holzlettern Manufaktur
Jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr
An der Holzletternfräse können sich Kinder unter Anleitung einen Initialbuchstaben aus echtem
Birnbaumholz fräsen.
Mittwochskinder:
Nägel mit Köpfen – Arbeit an der Drahtstiftpresse
Jeden Mittwoch, 15 bis 16 Uhr
Mit der Drahtstiftpresse stellen wir ganz kleine Nägel her – die kann man immer gebrauchen.
Mittwochskinder:
Elefanten schleudern
Jeden Mittwoch, 16 bis 17 Uhr
An der Schleudergussmaschine werden kleine Zinn-Elefanten gegossen.
Kinderaudioguide
Mit Erläuterungen für Kinder zu den Objekten der Schausammlungen
Kindergeburtstage im Museum der Arbeit
Geburtstag mit schwarzen Fingern (2 Stunden):
Handsatz in der Druckwerkstatt.
Geburtstag nach Gutenberg-Art (3-Stunden):
Letternguss und Handsatz in der Druckwerkstatt.
Geburtstag bei 850°C:
Stanzen, Prägen, Emaillieren in der Metallwerkstatt.
Buchungen bitte beim Museumsdienst Hamburg unter Tel.: 040/4281310
Sonntagsführung im Museum
jeweils 12 bis 13 Uhr
Sonntags werden an folgenden Terminen Führungen durch die Sonderausstellungen angeboten:
Sonderausstellung: Tunnel. Hamburg und seine Unterwelt
jeden Sonntag, 12 bis 13 Uhr, 2,- Euro plus Museumseintritt
Mittwochsführungen
Jeden Mittwoch, Beginn 12.30, führen Sie die Wissenschaftler und Mitarbeiter des Hauses durch die Ausstellungen und Sammlungen des Hauses oder bieten Ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Museums. Museumseintritt, Treffpunkt Foyer/Museumskasse.
Das Ende der Bleizeit
1. Februar, Till Schröder
Tunnel. Hamburg und seine Unterwelt
25. Januar, 15. Februar und 14. März, Dr. Jürgen Bönig
Hinter den Kulissen: Das Atelier für Objektfotografie
8. Februar, Karin Plessing
Hinter den Kulissen: Die Restaurierungswerkstatt
22. Februar, Annette Morinage
Das Foto-Archiv Reemtsma
29. Februar, Stefan Rahner
Lithografie und Steindruck
7. März, Till Schröder
Hinter den Kulissen des Museums: Das Archiv
21. März, Dieter Lindemann
Führungen für Schulklassen und andere Gruppen bitte über den Museumsdienst unter Tel. 040 428 131 0 buchen.
Übersicht Außenstelle Hafenmuseum Hamburg
Das Hafenmuseum bleibt währen der Wintermonate geschlossen und eröffnet am Karfreitag 6. April 2012 die neue Saison.



